Hier findet man eine kleine Auswahl von Zeitungsartikel über Oerie aus den letzten Jahren als PDF-Datei (Anmerkung: Die bereits vereinzelt hinterlegten Vorschaubilder werden noch für alle Artikel ergänzt).
Über das Dorfleben
Die Imkerin sieht mit Sorge, dass selbst in den ländlichen Gebieten die Pflanzenvielfalt fehlt und damit Futter für die Bienen. „Der Raps ist die Haupttracht bei uns“, sagt sie, „danach folgt im Calenberger Land die Linde.“
Wer den Bienen, ob Wildbiene oder Honigbiene, in seinem Garten oder auf dem Balkon etwas Gutes tun und Pflanzen anbauen will, sollte sich genau erkundigen, sagt Topf. Nicht jede Biene könne jede Pflanze anfliegen.

Dort, an der Hüpeder Straße in Höhe des Hummelwegs, tobte das Leben in Oerie
In dem um 1870 erbauten Haus war immer eine Gaststätte sowie zeitweise auch ein Krämerladen und die Post untergebracht und das Gebäude diente als Wahllokal. Dort wurde am 27. November 1896 die Freiwillige Feuerwehr Oerie gegründet.

Mehrere Tage lang waren die Motorsägen in ganz Oerie zu hören. Jetzt sind an beiden Seiten des Waldes die frisch geschlagenen Stämme von etwa zwei Dutzend mächtigen Bäumen aufgestapelt – hauptsächlich Buchen und ein paar Eichen. Einige Oerier und auch Spaziergänger von außerhalb sind von dem Anblick des Kahlschlags entsetzt. „Wenn alle Waldparzellenbesitzer auch so handeln würden, hätte Oerie keinen Wald mehr“, sagte eine Anwohnerin.

Die Geschichte um die neue Schutzhütte im Oerier Wald hat ein gutes Ende genommen. Die Landjugend Pattensen/Calenberger Land konnte weitere Spenden einsammeln, um das Material zu bezahlen.

Ist es möglich, in 72 Stunden eine Grillhütte zu errichten? Noch dazu, wenn weder Start- kapital noch Material vorhanden sind? Die Antwort steht im Oerier Wald. Und sie kann sich sehen lassen. Denn das, was die Mitglieder der Pattenser Landjugend dort geschaffen haben, ist mehr als das erfolgreiche Resultat eines Wettkampfes gegen die Zeit.
Eine Ferienpassaktion im Oerier Wald?
Wer denkt, Kinder würden heute nur noch mit der Playstation spielen und um echte Tiere und Pflanzen einen weiten Bogen machen, irrt. Bei der Ferienpassaktion der CDU Hüpede/Oerie jedenfalls haben am Sonnabend 15 Kinder aus dem Pattenser Stadtgebiet viel Spaß im Wald gehabt.

Der Bundestagsabgeordnete und -kandidatin Maria Flachsbarth (CDU) hat ihr Besuch in Oerie gestern viel Spaß
gemacht. Die Dorfbewohner schickten sie und Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf auf die Kinderschaukel.
Den Freitagabend Anfang Juli werden die Brüder Frank und Klaus Ploke nicht so schnell vergessen.
„Wir saßen im Garten, als es einen großen Krach gab“, berichtet Klaus Ploke. Beide eilten in den Hof und stellten fest, dass ein Teil der alten Fachwerkscheune aus dem Jahr 1822 zusammengestürzt war. Offenbar hatte eine starke Gewitterböe das Dach des rund 30 Meter langen Gebäudes getroffen.
Beim Gewitter am Freitagabend ist in Oerie das Dach einer Scheune stark beschädigt worden. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz.

„Ich bin gerührt. Ein Traum hat sich erfüllt.“ Mit diesen Worten fasste Hans-Friedrich Wulkopf, Ortsbürgermeister in Hüpede und Oerie, seine Gefühle bei der offiziellen Übergabe des Oerier Spielplatzes zusammen. Wulkopf hatte bei einem Gewinnspiel von Hit-Radio Antenne und der Stiftung der Sparda-Bank Hannover Spielgeräte im Wert von 15 000 Euro gewonnen. Gestern ab sechs Uhr morgens wurden die Geräte aufgestellt, sodass der Platz fertig war, als Sparda-Bank-Vorsitzender Winfried Blecking und Antenne-Moderator Hakan Turan nachmittags zur Übergabe kamen.


Das neue Buswartehäuschen aus Fachwerk und rotem Klinker in Oerie ist fertig. Bürgermeister Günther Griebe übergab es jetzt offiziell an die Dorfgemeinschaft.
„Die alten Betonklötze im Stadtgebiet würde ich gern verdrängen und überall so schmucke Häuschen aufstellen“, sagte Griebe.
„Ich wünsche mir, dass wir überall so eine Dorfgemeinschaft haben, die so etwas auf die Beine stellt.“
Gute Nachricht für Busfahrgäste: Oerie bekommt ein Wartehäuschen.
Die Mitglieder des Ortsrats Hüpede-Oerie und der Dorfgemeinschaft Oerie sind dabei, einen Unterstand für die Bushaltestelle an der Hüpeder Straße Ecke Turmstraße zu bauen.
Gerd mag Zungenragout und würde gerne mit einem Wohnmobil durch Deutschland reisen……

Endlich einen eigenen Spielplatz – das wünschten sich in ihrer Kindheit schon Einwohner von Oerie, die heute selbst Kinder haben. „Oerie ist der einzige Ortsteil, der keinen Spielplatz hat“, sagte CDU-Ratsmitglied Margret Zieseniß. Gemeinsam mit ihrem Mann Karl Zieseniß, Mitglied im Ortsrat Hüpede-Oerie, hatte sie im Ortsrat einen Antrag für den Bau eines Spielplatzes gestellt. Er wurde einstimmig empfohlen.
Obwohl Oerie nur 255 Einwohner hat, sind am Sonnabend mehr als 40 von ihnen zum Feuerwehrhaus gekommen, um beim Besuch der Leine-Nachrichten und der Sparkasse Hannover mit den Mitarbeitern zu plaudern und Vorschläge für die 500-Euro-Spende abzugeben. Prominenter Gast war Joel Roguez, der stellvertretende Bürgermeister aus St. Aubin, der französischen Partnerstadt von Pattensen. Begleitet wurde er von Pattensens Erstem Stadtrat Klaus Grupe und Stadtmarketingmanager Bjoern Schoof. Die Aufkleber mit der Aufschrift „Mein Herz schlägt für Oerie“ gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.
Was fehlt in Oerie? Was kann schöner werden? Welches Projekt muss unterstützt werden? Die Redaktion ist gespannt auf Ihre Vorschläge, die Sie am morgigen Sonnabend direkt bei den Mitarbeitern der Redaktion abgeben können. Die Ideen werden gesammelt, die beste erhält den Zuschlag für die 500-Euro-Spende.
Das ist Oerie in Zahlen und Fakten. 2008 gab es einen Auftritt von Oerie in den Leine-Nachrichten….

Hüpede und Oerie sollen laut einem Antrag von Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf gemeinsam am Regionswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen. Eine Kommission aus Vertretern der Regionsversammlung und verschiedenen Verbänden, unter anderem des Heimatbundes und der Landfrauen, bewertet vorrangig die Begrünung innerhalb und außerhalb der Dörfer, den Umweltschutz sowie Aktionen zur Verkehrsberuhigung wie Spielstraßen und Radwege.
Eines stellt die 51-jährige von vornherein klar:“Ich bin für alle Hundehalter da, die Probleme mit ihrem Tier haben – und nicht nur für Prominente.“ Dennoch schwingt ein bißchen Stolz in ihrer Stimme mit, als sie vom Border-Terrier Holly der Familie Schröder-Köpf berichtet.

Unbekannte haben zwei Blumenschalen am Ehrenmal in Oerie zerbrochen. Das entdeckte Elfriede Wilhelm, als sie die Pflanzen gießen wollte. Die 76-Jährige verständigte die Mitglieder des CDU-Ortsverbands, die die Pflege übernommen haben.

Die erste Verunsicherung der Ferienpasskinder war bereits an der zweiten Station der Waldrallye zu spüren. Kirschkernweitspucken stand auf der Ablaufliste des CDU-Ortsverbands Hüpede-Oerie, der 35 Kinder am Oerier Wald begrüßen konnte.
Die Navigation ist einfach, das Layout der Seite sehr hübsch – und obendrein gibt es einen Videofilm zum Herunterladen, der ebenfalls die Schönheit der Natur rund um den Ort zu preisen weiß. Sehr interessant ist auch der Bereich „Geschichte(n)“. Dort gibt es nicht nur Wissenswertes aus der frühgeschichtlichen Zeit Oeries. Ein großer Bereich ist dem Absturz eines B-24-Bombers im Zweiten Weltkrieg gewidmet. Es gibt zahlreiche Fotos der Maschine, zudem wird die Geschichte des Flugzeugs und der Besatzung erzählt, die bei dem Absturz ums Leben kam. Dieser Bereich ist sogar in einer englischsprachigen Version vorhanden. Da hat sich jemand wirklich Mühe gemacht.
In ihrem Buch „Die Ortsnamen des Landkreises Hannover und der Stadt Hannover“ haben die Göttinger
Wissenschaftler Uwe Ohainski und Jürgen Udolph herausgefunden, daß der Name Oerie einen nordgermanischen Ursprung hat. Als Menschen zwischen Leine und Deister der Siedlung ihren Namen gaben, waren ihnen noch Wörter geläufig, die heute nur aus Skandinavien bekannt sind.
„Oerie“ beruht auf dem altnordischen Wort aurr, bedeutet Sand oder Kies und ist noch in Namen wie Öresund oder Helsingor enthalten.

Kürzlich ist ein junger Rehbock in der Nähe des Oerier Waldes von streunenden Hunden gerissen worden. Der Feld- und Forstaufseher für Hüpede und Oerie, Heinrich Hake, weist noch einmal darauf hin, dass Hunde in freier Wildbahn in der Zeit vom 1.April bis 15.Juli immer angeleint sein müssen. In diese Spanne fällt die Brut- und Setzzeit des örtlichen Wildes. Bodenbrüter wie Enten und Rebhühner, aber auch Hasen und Rehkitze müssen in dieser Zeitungestört bleiben.
Über die Geschichte ihres Heimatortes informierten sich die Oerier bei einem Vortrag des Pattenser Stadthistorikers Eckhard Steigerwald.
Von dem Geschichtskundler erfuhren die Oerier, daß bei einer Namensdeutung ihr Ort älter zu sein scheint als beispielsweise Pattensen.

Die Oerier Ortswehr war anscheinend seit jeher besonders progressiv. Nicht nur, dass in der heutigen Jugendwehr von zwölf Mitgliedern neun weiblichen Geschlechts sind, auch im zweiten Weltkrieg waren es Frauen, die die Brände löschten. 1943 und 1944 waren fast alle Feuerwehrmänner des Dorfes zum Dienst an der Waffe eingezogen worden und standen irgendwo auf den Schlachtfeldern des Weltkriegs. Den Dienst an der Lösch-spritze mussten derweil junge Frauen übernehmen.
Die Freiwillige Feuerwehr
Das ist eine besondere Würdigung: Der frühere Pattenser SPD-Ratsherr und stellvertretende Stadtbrandmeister Andreas Ohlendorf hat bei der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Oerie für seine Verdienste die Ehrennadel des Feuerwehrverbands Region Hannover erhalten.

Die Ortsfeuerwehr Oerie hat wegen der Corona-Pandemie gleich zwei Veranstaltungen abgesagt: die ursprünglich geplante Feier zum 125-jährigen Bestehen im kommenden Jahr und auch die Mitgliederversammlung mit traditionellem Grünkohlessen in diesem Monat.

Abschied von einer geliebten Aufgabe: Horst Dobslaw leitet nun nicht mehr die Kinderfeuerwehr Oerie, die er 2013 mitgegründet hatte. „Ich werde jetzt 70 Jahre alt. Zeit, das Amt abzugeben“, sagte Dobslaw am Sonnabendabend in der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Oerie. In seinen 55 Jahren im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr hatte er viele verschiedene Ämter inne, unter anderem das des Stadtbrandmeisters.

Auf beeindruckende 40 Jahre Bestehen kann die Jugendfeuerwehr Oerie zurückblicken. Aus diesem Anlass hatte jetzt die Ortsfeuerwehr Oerie die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Oerie, die ehemaligen Jugendwarte, die Gründungsmitglieder sowie die aktiven Kameraden, die Kinderfeuerwehr und Altersabteilung gemeinsam mit ihren Familien zu einer Radtour und einer anschließenden Feier am Feuerwehrhaus eingeladen.

Bei ihrer Jahresversammlung am Sonnabend hat die Freiwillige Feuerwehr Oerie gleich mehrere Mitglieder geehrt. Eine besonders hohe und seltene Auszeichnung erhielt der ehemalige Ortsbrandmeister Günther Person. Brandabschnittsleiter Eric Pahlke verlieh ihm das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber. „Das ist die zweithöchste Auszeichnung, die der Deutsche Feuerwehrverband überhaupt vergibt“, betonte PahIke.
Person bekam die Auszeichnung für seine besonderen Verdienste für das Feuerwehrwesen.

Die Mitgliederzahl der Ortfeuerwehr Oerie ist deutlich gestiegen. Gegenüber 2015 hat sie sich im vergangenen Jahr von 157 auf 174 erhöht. Darunter sind 39 Aktive, acht Mitglieder der Jugendfeuerwehr und zurzeit 14 sogenannte Löschtiger in der Kinderfeuerwehr.
Das wurde am Wochenende in der Hauptversammlung bekannt gegeben.

Mit Kinderspielen am Nachmittag, Tanz am Abend und vielen Gästen hat die Feuerwehr Oerie ihr 120-jähriges Bestehen gefeiert. Im Zeichen der Nostalgie stand das Fest nicht.
Mehr als 300 Teilnehmer haben sich am Sonnabend am sogenannten Höfehopping in Oerie beteiligt. Bei der von der Freiwilligen Feuerwehr Oerie organisierten Rallye mussten die Gruppen durchaus knifflige Aufgaben meistern – was den Teilnehmern sichtlichen Spaß bereitete.
Zum Pfingstfrühschoppen der Ortsfeuerwehr Oerie im Wald des Dorfes sind mehr als 100 Besucher gekommen. „Es freut uns, dass es trotz des Schützenfestes in Pattensen so viele geworden sind“, sagte Ortsbrandmeister Günther Person bei der Veranstaltung am Sonntag.
Trotz Ferien- und Erntezeit konnte Günter Person, Ortsbrandmeister von Oerie, am Sonntagvormittag zum monatlichen Übungsdienst acht Feuerwehrmänner begrüßen. „Die Zimmerei am Ende der Straße brennt“, erläuterte Stellvertreter Sven-Heinrich Mensing das angenommene Szenario.
„Wir wollen uns Lösch-Tiger nennen!“ Der Name der neuen Kinderfeuerwehr von Oerie war schnell gefunden im Kreis der neun munteren Jungen und Mädchen, die sich im Feuerwehrgerätehaus des Ortes versammelt hatten.
Unter Anleitung des ehemaligen Stadtbrandmeisters Horst Dobslaw und der Oberfeuerwehrfrau Maren Tschiche werden die kleinen Brandbekämpfer von nun an jeden ersten Mittwoch im Monat ab 17.30 Uhr rund eineinhalb Stunden gemeinsam verbringen.
Die Freiwillige Feuerwehr Oerie gründet eine Kinderfeuerwehr. Sie wird die sechste Kinderfeuerwehr im Pattenser Stadtge- biet sein. In der vergangenen Woche gab es eine Informationsveranstaltung für Kinder und Eltern. Acht Mädchen und Jungen sind Feuer und Flamme für das neue Angebot.

Die Freiwillige Feuerwehr Oerie hat sich anlässlich ihres 115-jährigen Bestehens etwas einfallen lassen: Bei einem Wettbewerb am Sonnabend, 7. Mai, können die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Die Feuerwehrleute aus Oerie haben den Dachboden ihrer Feuerwache ausgebaut. „Erst im August haben wir begonnen. Im November hatten wir dort schon unsere erste Versammlung“, sagte Ortsbrandmeister Günther Person den Vertretern des Feuerschutzausschusses, die sich im Gebäude umsahen. Griebe führte die Gäste vom Dachgeschoss bis zur Garage. Dort sind zwei neue Tore installiert worden.
Die Ortsfeuerwehr Oerie veranstaltet einmal im Jahr ihre internen Wettkämpfe mit einem anschließenden Grillfest. Es geht in erster Linie darum, die Kameradschaft zu pflegen, die Kontakte zur Jugendfeuerwehr zu vertiefen und sich bei den Angehörigen der Aktiven für die Unterstützung zu bedanken.
Rund 500 Besucher haben am Wochenende das 110-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Oerie gefeiert. Das von den Mitgliedern in Eigenregie organisierte zweitägige Fest hatte am Sonnabend zunächst mit der nassen Witterung zu kämpfen.

Bei einem Wettkampf anlässlich des 110-jährigen Bestehens der Ortsfeuerwehr Oerie trat die gemeinsame Frauengruppe aus Hüpede und Oerie in den Wettstreit mit 19 Männerteams aus 15 Orten.

In luftiger Höhe verbringen die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Oerie zurzeit ihre Freizeit, denn ihr Feuerwehr-Gerätehaus bekommt eine neue Dachstuhlverlattung und neue Dachpfannen. Durch das mehr als 100 Jahre alte Dach hatte es in den vergangenen Jahren oft geregnet, so dass der Ruf nach einer Sanierung immer lauter geworden war.

Eigentlich braucht man in Oerie das Feuer nicht zu fürchten. Denn die Feuerwehr ist im Ort stark vertreten: Fast jeder zweite Einwohner ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Der Grund dafür ist wohl im guten Zusammenhalt im Ort zu sehen. „Ein toller Haufen“, sagt Ortsbrandmeister Günther Person über die Einwohner.

„Wir haben die Alarmpieper von dem Erlös des Hüpeder Weihnachtsmarktes 2003 gekauft“, berichtet Jens Beier, Ortsbrandmeister in Hüpede. „Alle beteiligten Verein haben damals beschlossen, dass die Ortsfeuerwehren Hüpede und Oerie das Geld für diese Anschaffung bekommen.“
Es bedurfte eines Befehls des damaligen Ortsbrandmeisters, der seinerzeits noch Major war, damit Karl Zieseniß in die Oerier Feuerwehr eintrat. „In der Gruppenaufstellung fehlte ein Mann, und ich musste einspringen“, erzählt der 58-Jährige vergnügt.

„Einer muss für den anderen einstehen“, lautet das Motto des neuen Ortsbrandmeisters der Oerier Feuerwehr. Weil dies eben auch für die Dorfgemeinschaft des kleinen Pattenser Ortsteils gelte, habe ihn der Leitspruch von Kindesbeinen an geprägt, meint der gebürtige Oerier. Frauen sollten in der Feuerwehr alle Wege offenstehen, betont der 36jährige.

Zwei Feuerwehrereignisse bestimmten das Straßenbild der Pattensen Ortschaft Oerie. Die Jugendfeuerwehr beging ihr 15jähriges Bestehen mit einem Leistungsmarsch, und die aktiven Feuerwehrmänner zeigten mit verschiedenen Vorführungen, daß ihre in diesen Tagen 50 Jahre alt gewordene Flader-Tragkraftspritze durchaus noch gebrauchsfertig ist.
Die Oerier Ortswehr war anscheinend seit jeher besonders progressiv. Nicht nur, dass in der heutigen Jugendwehr von zwölf Mitgliedern neun weiblichen Geschlechts sind, auch im zweiten Weltkrieg waren es Frauen, die die Brände löschten. 1943 und 1944 waren fast alle Feuerwehrmänner des Dorfes zum Dienst an der Waffe eingezogen worden und standen irgendwo auf den Schlachtfeldern des Weltkriegs. Den Dienst an der Lösch-spritze mussten derweil junge Frauen übernehmen.
In einer kleinen Feierstunde wurde der Ortsfeuerwehr Oerie am Donnerstag ein neues, modernes Tragkraftspritzenfahrzeug übergeben.
Bürgermeister Horst Morawitzky betonte bei der Fahrzeugübergabe, daß die Neuanschaffung Ersatz für das jetzt über 25 Jahre alte Fahrzeug sei. Mit dem Fahrzeug habe auch die über 27 Jahre alte Tragkraftspritze ersetzt werden müssen.

Das Oerier Scheunenfest
Das jährliche Scheunenfest bringt die 280 Bürger Oeries jedes Mal ein Stück näher zusammen.
Zum mittlerweile 29. Mal hat die Dorfgemeinschaft ihr Fest auf dem Hof der Familie Zieseniß an der Hüpeder Straße ausgerichtet.

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein: Schöner kann ein Herbsttag kaum sein. Viele Menschen aus Oerie und Umgebung nutzen am Sonnabend den sonnigen Nachmittag, um dem Scheunenfest auf dem Hof von Familie Zieseniß einen Besuch abzustatten.
Zum 25. Mal haben die Dorfbewohner auf dem Hof Zieseniß ihr Scheunenfest gefeiert. Diesmal haben sich die Oerier etwas Besonderes gegönnt: Am Sonnabendabend ließen sie ein großes Feuerwerk zünden. „Wir haben mit dem Fest nur zweimal ausgesetzt“, sagte Margarete Zieseniß voller Stolz. 1980 führte zum ersten Mal ein Laternenumzug für die Kinder durch das ganze Dorf. Das war die Geburtsstunde des Festes, an dem sich die gesamte Dorfgemeinschaft beteiligt.
Eine Scheune auf dem Hof der Familie Zieseniß war liebevoll und festlich geschmückt. Sekt, Kaffee oder Kuchen – an vielen Ständen gab es etwas zu essen und zu trinken. Regina Böhme sorgte mit ihrer Drehorgel für die musikalische Untermalung. Der Nachmittag stand im Zeichen der Kinder.
Schon am Eingang bekamen die 150 Kinder kleine Holzmäuse überreicht, die sich gut als Lesezeichen eignen. Entstanden sind den vergangenen drei Wochen bei den Vorbereitungstreffen der rührigen Dorfgemeinschaft.

Nassrasur kann ganz schön gefährlich sein ‑zumindest für Luftballons. Trotz sicherer Hand bescherten die jüngsten Besucher beim Dorffest der kleinen Pattenser Ortschaft Oerie auf dem Hof der Familie Zieseniß jetzt dem einen oder anderen Ballon mit der Klinge ein frühzeitiges Ende.

Nostalgiekarussell, Laternenumzug, Volkstänze, viel zu Essen und jede Menge Spaß: Das Dorffest der kleinen Pattenser Ortschaft Oerie ist auch diesmal Ausflugsziel vieler Besucher aus den umliegenden Stadtteilen gewesen. Zum 17. Mal seit 1980 fand das große Hoffest auf dem bäuerlichen Anwesen der Familie Zieseniß statt.
Seit zehn Jahren krempeln die Dorfbewohner Oerie alljährlich die Ärmel hoch und laden im Herbst zum Scheunenfest ein. Auf dem Hof Zieseniß vergnügten sich auch in diesem Jahr wieder jung und alt bei Spielen, Musik und Tanz.
Es begann mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken. Bei dem guten Zusammengehörigkeitsgefühl in dem rund 260 Einwohner zählenden Ort war es geradezu selbstverständlich, daß sich an dieser Veranstaltung ein Großteil der Bewohner beteiligte.

Im rund 260 Einwohner zählenden Oerie ist es Tradition, daß Veranstaltungen von der örtlichen Feuerwehr ausgerichtet werden. So war es auch wieder beim Laternenumzug der Kinder, zu dem Ortsbrandmeister Heinrich Hake eingeladen hatte.
Landwirtschaft in und um Oerie
Die anhaltende Hitze und Trockenheit hat den Feldfrüchten zugesetzt. Wintergerste, Raps und sogar der Weizen sind bereits geerntet. „Ich bin seit über 40 Jahren in der Landwirtschaft tätig, aber ich habe noch nie erlebt, dass Ende Juli alles abgeerntet war“, sagte Heinrich Eicke aus Oerie

Die Bezirkslandwirte von Pattensen und Hemmingen erwarten von der derzeit laufenden Rübenkampagne einen recht guten Ertrag. Gewinn verspricht vor allem der hohe Zuckergehalt, der sich wegen der lang andauernden Trockenheit in den Zuckerrüben entwickelt hat.
Einigermaßen zufrieden sind die heimischen Landwirte mit dem bisherigen Verlauf der Ernte. Allerdings stellten und stellen die Wetterkapriolen der vergangenen Wochen die Bauern vor einige
Herausforderungen.
Nach Auskunft von Heinrich Eicke, Bezirkslandwirt für Pattensen und den Bereich Kronsberg, ist die Wintergerste seit etwa vier Wochen eingefahren – mit recht positivem Ergebnis.
Neuer Versuch, neues Glück: Mit seiner Wintergerste der Hybrid-Sorte Wootan konnte Landwirt Hubertus Cammert, Geschäftsführer der LBG Calenberg KG, jetzt einen europäischen Ernterekord knacken.
Mit durchschnittlich 130,4 Doppelzentner pro Hektar übertraf der Landwirt aus Oerie damit einen seit langem bestehenden Rekord eines schottischen Landwirts deutlich.

Die Arbeit beim Ackerbau ist in Deutschland und Frankreich ziemlich
gleich. Das hat Baptiste Richard festgestellt. Der 20-Jährige aus Fresnes en Woevre macht ein vierwöchiges Praktikum bei Heinrich Eicke, Bezirkslandwirt aus Oerie. Der junge Franzose hilft bei Arbeiten auf dem Hof und auf den Feldern mit.

Die Landwirte im Leintal müssen eine bittere Pille schlucken: Etwa die Hälfte ihres Winterweizens ist durch die Kahlfröste total verdorben. Hat der ein oder andere vor ein paar Wochen noch gehofft, dass sich die Pflanzen mit den zweistelligen Temperaturen berappeln, muss nun selbst der größte Optimist den Tatsachen ins Auge sehen.
Die Landwirte im Calenberger Land erwarten eine sehr gute Ernte. „Die Sorge wegen des trockenen und warmen Frühjahrs hat sich als unbegründet erwiesen, weil die Rüben mit ihren bis zu zwei Meter tiefen langen Wurzeln trotzdem gut versorgt waren.
„Wieder nichts im Regenmesser.“ Bezirkslandwirt Heinrich Eicke schaut in den leeren Messbecher aus Plastik, der im Blumenbeet auf seinem Hof in Oerie steckt. Der Boden ist trocken. Es hat schon seit einigen Tagen nicht geregnet.

Heinrich Eicke, Bezirkslandwirt für Pattensen und den Kronsberg, baut auf etwas mehr als 20 Hektar Industriekartoffeln an. Diese werden im September geerntet. Die Sorte eignet sich für die Produktion von Pommes frites. „Die Kartoffeln freuen sich über Regen. Sie sehen derzeit ganz gut aus“, berichtet der Landwirt.
Familien freuen sich über Sonnenschein und Grillwetter. „Regen wäre schönes Wetter“, sagt hingegen Hein-rich Eicke, Bezirkslandwirt für Pattensen. „Die Böden sind total trocken. Wir brauchen Regen. Jede Feldfrucht braucht Wasser.“
“Der Boden ist richtig trocken. Die Niederschläge werden sehr schnell aufgenommen“, sagt Bezirkslandwirt Heinrich Eicke. Im warmen und sonnigen April und Mai habe es kaum geregnet. In den vergangenen Tagen habe es zwar einige Niederschläge gegeben, die aber aus Sicht des Landwirts aus Oerie nicht ausreichend seien.
Eigentlich könnte Hannes Everding zurzeit im Skiurlaub die Pisten unsicher machen. Doch statt mit seinen Eltern in die Ferien zu fahren, kehrt er im Kuhstall in Vardegötzen das Futter zusammen. „Ich arbeite lieber, als Urlaub zu machen. Langeweile schieben, das kann ich nicht“, sagt der 17-Jährige. Im Betrieb von Günter Hanne macht er sein Berufsgrundbildungsjahr, im Sommer beginnt er dort seine Ausbildung zum Landwirt.
Die gut ausgebauten Feldwege laden zum Radfahren und Wandern ein. Was viele Menschen offenbar nicht wissen: „Die Wege sind Eigentum der Landwirte und in erster Linie Wirtschaftswege“, sagt Stadtsprecherin Andrea Steding. Sie würden von den Landwirten gepflegt – nicht von der Kommune. Eine Ausnahme sei Koldingen. Dort gebe es keinen Realverband, und die Stadt sei zuständig, sagte Steding.
Der Pattenser Bezirkslandwirt Heinrich Eicke, der einen Hof in Oerie hat, verzichtet ab Sommer auf einen Auszubildenden. Die bislang einzige Lehrstelle im Bezirk Pattensen geht dadurch verloren. Als Grund gibt Eicke den wirtschaftlichen Druck durch den harten Konkurrenzkampf auf dem Weltmarkt an.

Das Plakat an der Bundesstraße 3 in Fahrtrichtung Hannover ist groß genug, dass es beim Vorbeifahren zu lesen ist: „Ohne Not macht die EU die Rübe tot.“ Pattensens Bezirkslandwirt Heinrich Eicke hat den Protest-Anhänger zwischen den Abfahrten nach Hüpede-Oerie und Pattensen aufgestellt.
Die Dürre in den vergangenen Monaten droht vielen Landwirten im Stadtgebiet die Ernte zu verderben. Vor allem das Getreide leidet unter der Trockenheit und muss voraussichtlich früher als geplant gemäht werden. Dabei hatten die Agrarbetriebe gehofft, dass sie mit einer guten Ausbeute die Defizite aus 2002 ausgleichen könnte.

Gestern morgen, pünktlich um 6 Uhr, begrüsste Direktor Dr. Hans-Friedrich Korn den ersten Landwirt wie jedes Jahr mit einer Flasche Korn. Die Rübenkampagne hat begonnen. Auf der Waage der Zuckerfabrik Rethen stand der Hänger von Landwirt Heinrich Mensing aus Oerie, der die Spitze der Trecker-Rallye bildete, die jetzt täglich aus den umliegenden Dörfern nach Rethen rollt.

Baumaßnahmen in Oerie
Im Haushaltsentwurf 2014 stehen insgesamt 3000 Euro für Baumpflege auf den Friedhöfen in Hüpede, Oerie, Koldingen und Reden.
Der Ersatz für die vom Sturm beschädigte Trauerweide auf dem Oerier Friedhof ist dabei noch nicht berücksichtigt.
Möglicher Weise wird dieser Posten den städtischen Haushalt auch kaum belasten.
Einer der Herbststürme war zu viel für die mächtige Trauerweide, an deren Fuß der Gedenkstein steht. Ein Ast ist abgerissen, die klaffende Wunde zeigt, wie morsch der alte Baum ist. Der Betriebshof hat den Ast fortgeräumt und den Bereich um den Baum abgesperrt
Mit einem Besichtigungstermin an der Straße An der Halbe hat die DSL-Ausbau- offensive für Hüpede und Oerie gestern ihren offiziellen Abschluss gefunden.
Nun haben sie es doch geschafft: Die Menschen in Hüpede und Oerie werden schon bald über DSL-Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde verfügen.
Genau 314 Haushalte haben inzwischen gegen über dem hannoverschen Telekommunikationsanbieter htp ihr Interesse an einem solchen Anschluss bekundet – das sind 19 mehr, als zwingend nötig gewesen wären.
Internet gibt es auch in Hüpede und Oerie, aber eben viel zu langsam. Bei der mit etwa 60 Anwohnern gut besuchten Sitzung des Ortsrats am Montagabend informierte ein Telekommunikationsanbieter dar-über, dass er schnelles DSL aufs Land holen könnte – wenn sich genügend Abnehmer finden. Etwa 300 Haushalte mussten mit htp Verträge schließen, wenn sich die Investition lohnen soll, die Geschäftsführer Thomas Heitmann
Die Region will die Straße sanieren, die durch Oerie führt und in einem schlechten Zustand ist.
Das Projekt soll in das mittelfristige Ausbauprogramm der Region für 2010 bis 2013 aufgenommen werden. Zuvor braucht es aber ein Votum des Rats, wie der Ausbau aussehen soll.
Dass die Straße erneuert wird, wird einhellig begrüßt. Knackpunkt ist aber der bisher fehlende Fußweg. „Normalerweise legt die Stadt bei einem Ausbau einen Fußweg an“, erläutert CDU-Fraktionsvorsitzender Horst Bötger. In Oerie sei das aber nicht gewünscht.
Drei Alternativen für die Sanierung der Hüpeder Straße in Oerie wurden den rund 60 Zuhörern der Anliegerversammlung kürzlich vorgestellt.
Bis zu den Sommerferien will die Region eine Entscheidung von der Stadt Pattensen darüber haben, ob es an der Straße einen Gehweg geben soll oder nicht. Erst dann wird die Kreisstraße in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen.
Die Region will die Straße sanieren. Offen war noch die Frage, ob die Stadt einen Fußweg und Radweg bauen will. Dann müssten die Anlieger einen Teil der Kosten tragen. „Die Mehrheit der Anlieger ist der Meinung, dass ein Fußweg nicht erforderlich ist“, sagte der Erste Stadtrat Klaus Grupe.
Die Verwaltung der Stadt Pattensen hat für Dienstag, 12. Mai, eine Anliegerversammlung zur Sanierung der Hüpeder Straße in Oerie geplant.
Die Kreisstraße ist in einem schlechten Zustand. Doch noch steht nicht fest, ob im Zuge der Erneuerung der Fahrbahn auch ein Gehweg oder Radweg gebaut werden soll. Der Ortsrat Hüpede-Oerie spricht sich dagegen aus.
Die Kreisstraße führt durch Oerie und Hüpede, sie verbindet die Bundesstraße 3 mit der Bennigser Straße. Bei einem Ortstermin in Oerie hat Gerald Roloff vom Fachbereich Verkehr der Region jetzt deutlich gemacht, dass die Region die Sanierung erst in die Planung aufnimmt, wenn sie weiß, was die Stadt vorhat.
Die Chancen stehen gut, dass die Region die marode Kreisstraße 203 erneuern lässt. Gestern Nachmittag trafen sich Mitglieder der CDU-Regionsfraktion – darunter der verkehrs- politische Sprecher Oliver Brandt (Burgdorf) sowie Orts-bürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf und Ortsratsmitglied Conrad Nußbaum – auf der Kreisstraße, die von der Bundesstraße 3 abzweigt und durch Oerie bis nach Hüpede führt.
Die Hüpeder Straße in Oerie ist sanierungsbedürftig. Darin sind sich die Region Hannover, der Ortsrat Hüpede-Oerie und die Stadt Pattensen einig.
Doch die Kreisstraße bröckelt weiter. Die politischen Gremien der Stadt Pattensen müssen entscheiden, ob an der Hüpeder Straße ein Gehweg gebaut werden soll. Erst wenn diese Entscheidung gefallen ist, wird die Region die Hüpeder Straße mit in ihren Straßensanierungsplan aufnehmen.
Gute Nachricht für Busfahrgäste: Oerie bekommt ein Wartehäuschen.
Die Mitglieder des Ortsrats Hüpede-Oerie und der Dorfgemeinschaft Oerie sind dabei, einen Unterstand für die Bushaltestelle an der Hüpeder Straße Ecke Turmstraße zu bauen.
Steinmetz Hans Swierczek braucht in diesen Tagen eine ruhige Hand. Rund 1700 Buchstaben malt der Steinmetz mit schwarzer Farbe nach. Auf dem Denkmal an der Hüpeder Straße sind die Namen und Daten der in den Weltkriegen getöteten Soldaten aus Oerie eingemeißelt. Im Laufe der Jahre hatte das Wetter dem Denkmal zugesetzt. Die Sanierung kostet rund 1700 Euro. Der Ortsrat Hüpede-Oerie stellte 464 Euro zur Verfügung.
Eine Bürgerinitiative hatte sich gegen eine Mobilfunkanlage am Klärwerk in Hüpede gebildet. John Szymber vom Immobilienmanagement der Stadt hatte intensive Gespräche mit dem Anbieter über alternative Standorte geführt. Jetzt ist dieses Problem gelöst: „Der Standort ist derzeit für den Mobilfunkanbieter nicht mehr interessant“, sagte Szymber.
Einen Standort für den gemeinsamen Mast hat die Stadt den beiden Unternehmen schon vorgeschlagen: die Fläche östlich der Bundesstraße 3 an der Kreuzung mit der Hüpeder Straße. „Die Unternehmen haben signalisiert, dass diese Variante möglich sei“, sagte Pattensens Erster Stadtrat Klaus Grupe.
Die Mobilfunkfirma E-Plus will zwischen Oerier Wald und der Bundesstraße 3 einen Funkmast in 350 Meter Entfernung der Siedlung bauen. Die Bürgerinitiative des Ortes fordert, dass die Antenne mindestens 500 Meter vom Dorf entfernt errichtet wird.
„Niemand hat die Bürger informiert. Vielleicht geht von diesem Handymast eine Gefahr für unsere Gesundheit aus?“ Mit diesen Worten kommentierte Ratsfrau Margret Zieseniß (CDU) den Bau einer Mobilfunkantenne, die 600 Meter von der Ortschaft entfernt stehen soll.
Einen entsprechenden Antrag, der einstimmig empfohlen wurde, stellte Conrad Nußbaum (CDU) am Montagabend im Ortsrat Hüpede-Oerie. Demnächst wird am Rande des Baches ein halbes Dutzend neue Wohnhäuser gebaut. Deshalb müsse dringend etwas für die Sicherheit der Anlieger getan werden.
Seit Tagen häufen sich die Anzeichen, dass die so lang ersehnte Ampel an der Kreuzung der Bundesstraße 3 mit der Hüpeder Straße Wirklichkeit werden könnte.
„Es sieht so aus, als ob die Ampel“ endlich kommt“, sagt Margret Zieseniß, die in Oerie wohnt, hocherfreut.

Wegen der Sanierung der Fahrbahn ist die Bundesstraße 3 ab Montag, 20. März, gesperrt. Die Sperrung erfolgt bei Thiedenwiese zwischen dem Abzweig nach Vardegötzen und dem Abzweig nach Gestorf.

Nur noch die Witterung könne den Start der Bauarbeiten verzögern, versichert Dieter Homeier von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Der Zeitplan war durcheinander gekommen, weil sich bei der ersten Ausschreibung keine Tiefbaufirma gemeldet hatte. Bis Donnerstag, 16. März, können für die erneute Ausschreibung Angebote abgegeben werden. „Das Interesse ist groß“, sagt Homeier.
In dem kleinen Ortsteil Oerie gibt es praktisch keine freien Bauplätze mehr, doch das könnte sich jetzt ändern: Sechs zusätzliche Grundstücke für Einfamilienhäuser könnten an der Straße Zum Walde entstehen.
Noch in diesem Herbst soll eine Ampelanlage den Verkehr auf der Bundesstraße 3 von und nach Oerie und Hüpede regeln. Langes Warten und gefährliches Linksabbiegen haben dann ein Ende.

Es ist ein Scherbenhaufen: Die schier unendliche Geschichte um die Altglascontainer für Hüpede und Oerie geht weiter. Der Ortsrat hat sich jetzt erneut mit dem Thema beschäftigt und mit vier Ja-Stimmen zu einer Nein-Stimme beantragt, die Container wieder an den Friedhof zu stellen.
Die Stadt Pattensen, die Region Hannover und die Straßenmeisterei werden aufgefordert, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Der Bau – und Verkehrsausschuß des Kreistags hat in seiner jüngsten Sitzung empfohlen, den Ausbau der Kreisstraße 203 in der Ortsdurchfahrt Oerie zurückzustellen. Auf Grund der derzeitigen Haushaltssituation des Landkreises Hannover habe das Gremium keine Möglichkeit gesehen, die bereits erarbeiteten Pläne für den Straßenausbau umzusetzen teilte ein Sprecher des Landkreises mit.
Mit dem Projekt wurde auch die Anlage eines Fuß- und Radwegs durch Oerie zur Bundesstraße 3 vorläufig gestrichen.
Der Oerier Spielplatz
Der Bundestagsabgeordnete und -kandidatin Maria Flachsbarth (CDU) hat ihr Besuch in Oerie gestern viel Spaß
gemacht. Die Dorfbewohner schickten sie und Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf auf die Kinderschaukel.
Die gesamte Dorfgemeinschaft in Oerie hat mitgeholfen, dass der Traum vom eigenen Spielplatz wahr wurde.
Und dann haben alle aufgepasst, dass kein Kind vor der offiziellen Freigabe das Gelände an der Straße Zum Walde betritt.
Kurz nach 17 Uhr am Mittwoch gibt es aber kein Halten mehr:
Bürgermeister Günther Griebe und Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf durchtrennen das Absperrband, ein gutes Dutzend Kinder stürmt Schaukel,
Kletterturm und Sandkasten.
„Ich bin gerührt. Ein Traum hat sich erfüllt.“ Mit diesen Worten fasste Hans-Friedrich Wulkopf, Ortsbürgermeister in Hüpede und Oerie, seine Gefühle bei der offiziellen Übergabe des Oerier Spielplatzes zusammen. Wulkopf hatte bei einem Gewinnspiel von Hit-Radio Antenne und der Stiftung der Sparda-Bank Hannover Spielgeräte im Wert von 15 000 Euro gewonnen. Gestern ab sechs Uhr morgens wurden die Geräte aufgestellt, sodass der Platz fertig war, als Sparda-Bank-Vorsitzender Winfried Blecking und Antenne-Moderator Hakan Turan nachmittags zur Übergabe kamen.


Heute wird der Traum von einem Spielplatz in Oerie wahr. In den vergangenen Tagen haben die Mitarbeiter des Betriebshofs und Anwohner die Fläche an der Straße Zum Walde eingeebnet. Mit Betonwinkeln wird das Erdreich gehalten, damit es nicht abrutscht.
Wenn alles glatt läuft, haben die Oerier ab Juli einen eigenen Spielplatz. Dieser soll auf einer etwa 200 Quadratmeter großen Fläche neben dem Feuerwehrhaus an der Straße Zum Walde entstehen. Die Spielgeräte für rund 15 000 Euro hat Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf bei einer Gewinnaktion von Hit-Radio Antenne und der Sparda-Bank Hannover-Stiftung gewonnen.
Vorgesehen sind eine Kombinationsanlage zum Klettern und Rutschen, ein Sandkasten, zwei Schaukeln, ein Federwippgerät und ein Dreierreck.
Einen Spielplatz für den Nachwuchs wünschen sich die Oerier seit Längerem. In die Sache kommt jetzt Bewegung.
„Die Vertragsentwürfe sind fertig“, sagt Stadtsprecherin Andrea Steding.
Der Hofbesitzer, der der Stadt eine passende Fläche zur Verfügung stellt, soll die Entwürfe noch einmal durchschauen. Außerdem müsse die Fläche eingemessen werden. Wenn der Pachtvertrag unterschrieben ist, stellt die Stadt den Bauantrag bei der Region.
„Kleinigkeiten richten wir sofort“, sagte lachend Marion Kimpioka (SPD), stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Gerade hatte Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf (CDU) ein verdrehtes Hinweisschild für Hydranten geradegerückt. Sie waren gemeinsam mit einem Ortsratsmitglied, zwei Ratsfrauen, der Behindertenbeauftragten und zwei Bürgern auf dem Weg durch die beiden Dörfer.

Über den amerikanischen Bomber B-24J
Das Ziel der Amerikaner war die Erdölraffinerie in Misburg. Von zwölf Maschinen habe seine Flakstellung – Aue war Höhenrichtmann – vier US-Maschinen vom Himmel geholt. Die deutschen Jäger seien damals bei der Abwehr eingeschränkt gewesen. „Die sind runtergekommen, weil sie keinen Sprit mehr hatten. “

Bei strahlender Sonne ist gestern Morgen eine Amerikanische Roteiche auf dem Friedhof in Oerie gepflanzt worden. Der etwa sieben Meter hohe Baum ersetzt die Trauerweide, die nach einem Sturmschaden gefällt werden musste. Gärtnermeister Bernd Achtermann, Inhaber der gleichnamigen Fachfirma in Bennigsen, legte selbst Hand an. „Das ist ein attraktiver Baum mit einer richtig tollen orange-roten Herbstfärbung“,
Bei der Berichterstattung für die Leine-Nachrichten über den Absturz eines amerikanischen Bombers 1944 in Oerie lernte Redakteurin Kim Gallop die Familie McKee aus den USA kennen. im September konnte sie die Familie in Mississippi und Louisiana besuchen.
Er war traurig und glücklich zugleich, als er am Donnerstag zum ersten Mal vor dem Denkmal auf dem Oerier Friedhof stand.
Der 73-jährige Barney McKee war mit seiner Frau Gwen, seinem Sohn Shawn und dessen Frau Betsy aus Mississippi angereist.
Sie wollten den Findling und die Gedenktafel auf dem Oerier Friedhof besuchen.
Vor zwei Jahren hatten Larry und Barney McKee aus Louisiana, die Brüder einer der verunglückten Soldaten, die Absturzstelle und den Friedhof besucht. Davon, dass die Oerier mitten im Krieg neun ihrer vermeintlichen Feinde auf dem Dorffriedhof bestattet hatten, zeigten sich die Gäste tief bewegt.
In der in Louisianas Hauptstadt Baton Rouge er- scheinenden Tageszeitung „The Advocate“ ist ein Artikel über das neue Denkmal auf dem Friedhof in Oerie erschienen. Aus Baton Rouge war im vergangenen Herbst Larry McKee zu Gast in Oerie.
Der damals 77-Jährige war auf Spurensuche. Am 26. November 1944 war nach heftigen Luftkämpfen der US-Bomber „Ark Angel“ abgestürzt. Die neun Besatzungsmitglieder starben auf einem Feld in Oerie. Ein Mitglied der Crew war Larrys älterer Bruder Raymond Otto McKee.
Thomas Pohl aus Oerie hatte die McKees empfangen. Pohl ist der Enkel von Heinrich Mensing, dem Landwirt, dem der Acker gehörte.
Ein großer Stein mit einer kleinen Texttafel erinnert seit gestern an ein humanitäres Zeichen in katastrophalen Zeiten.
Auf dem Oerier Friedhof haben die aus den USA angereisten Eddeana Hixson Moore und Raymond O. McKee gemeinsam mit dem Oerier
Thomas Pohl ein Denkmal enthüllt, das an den Bomberabsturz am 26. November 1944 erinnert.
Im zweiten Weltkrieg wurden neun amerikanische Soldaten auf dem Oerier Friedhof beigesetzt.
Ende Mai wird ein Denkmal als Dank an die Oerier enthüllt. Die McKees finanzierten ein Denkmal… Es wird am Sonntag, 30. Mai, 14 Uhr, auf dem Friedhof enthüllt. Anwesend sind zwei Kinder von gefallenen Soldaten: Raymond O. McKee Junior aus Louisiana und Eddeana Hixson Moore aus Tennessee.
Die McKees wollen im Namen aller Angehörigen eine Gedenktafel auf dem Friedhof aufstellen, auf der sie den Oeriern für ihre gute Tat danken. Nach Angaben von Larry McKee, der heute vor 65 Jahren seinen ältesten Bruder durch den Absturz in Oerie verlor, denkt die Familie an einen Findling, auf den die Tafel mit einem kurzen englischen und deutschen Text montiert werden soll.
Zwei Familien sind sich jetzt in Oerie begegnet, die seit fast genau 65 Jahren ein unsichtbares Band verbindet.
Else Mensing war 1944 mit ihrer Schwägerin die erste Augenzeugin des Bomberabsturzes.
Der Acker, auf den das Flugzeug stürzte, gehörte Elses Ehemann, Heinrich Mensing.
Elses Tochter, Hannelore Pohl, traf im Sommer 1989 auf dem kleinen Oerier Friedhof drei Fremde…..Im Jahr 2009 nimmt die Familie McKee aus den USA über das Internet Kontakt zu Thomas Pohl auf.
Die McKees suchen nach Informationen über ihren in Oerie gefallenen Angehörigen, Raymond McKee.
Jetzt haben sie die Absturzstelle besucht.

Neun amerikanische Soldaten sind am 26. No- vember 1944 beim Absturz eines Kampfflugzeuges zwischen dem Oerier und dem Jeinser Holz gestorben. Der Bomber „Ark Angel“ stürzte auf das Feld von Heinrich Mensing aus Oerie. Nach 65 Jahren trifft sich nun der Enkel von Mensing, Thomas Pohl, mit Angehörigen eines Crewmitglieds in Oerie.

