Geschichten und Anekdoten

Der Oerier Spielplatz

Eine paar Eindrücke vom Bau und der Einweihung des Spielplatzes. Der damalige Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf hatte ihn im Radio gewonnen. Und an einem heißen 02.Juli 2009 wurde der Spielplatz aufgebaut….

Fotos von den Vorbereitungen, dem Aufbau und der Eröffnung
Der Aufbau, übertragen auf Radio Antenne

Audiomitschnitte von Radio Antenne. Der Aufbau am 02.Juli wurde von dem Radiosender begleitet.

Das erste Interview: Gespräch mit Ortsbürgermeister Hans-Friedrich Wulkopf.

„Wie Ferien auf dem Bauernhof“…..

Interview mit Meike Schwigon. Grüsse von Amélie, Sophia, Letizia und Benedikt.

Interview mit Nicole.

„Rekordverdächtiger“ Aufbau…

Grüße der Mütter und der Kinder

Der Spielturm ist errichtet… ein Rohr ist „angepikt“… die Hüpfburg steht auch schon….

Der Grill ist angeschmissen. Interview mit Meike Schwigon. Lob an alle…..

Vorort mit Stefan Hox mit Planschbecken. „Oerie stellt alles auf die Beine“.

Interview mit Bauleiter Torsten Tiller, Ein Lob an Oerie von Haken Turan.

Ein Lob an die Dorfgemeinschaft. Interview mit einem stolzen Hans-Friedrich Wulkopf

17:40, der Spielplatz ist errichtet – Oerier im Radio


Heinz steckt fest

Heinz‘ John Deere hatte – damals üblich – nur angetriebene Hinterräder. Und bei der Fahrt in die alte Miste versank er zu tief mit der Vorderachse. Helfen konnte dann erst Karl Zieseniß mit seinem Fendt und unter kritischer Beobachtung der Feuerwehrkameraden 😉


Das Oerier Kriegsgefangenenlager Kommando Nr.1154

Während des zweiten Weltkrieges gab es in Oerie ein Kriegsgefangenenlager. Zu diesem gibt es ein offizielles Schriftstück. Aus diesem geht hervor, dass in dem Lager („Haus Nr.20“) 12-14 französische Kriegsgefangene untergebracht waren:

Aus Erzählungen weiß ich, dass es auch Kriegsgefangene bzw. Zwangsarbeiter anderer Nationen in Oerie gab, die auf den Bauernhöfen arbeiten mussten. An dieser Stelle möchte ich dazu anmerken, dass man nicht nicht trennscharf zwischen den Begriffen Kriegsgefangene und Zwangsarbeitern unterscheiden kann, denn auch die Kriegsgefangenen mussten Zwangsarbeit auf den Höfen vollrichten.

An dieser Stelle verweise ich diesbezüglich auf einen umfangreichen Wikipedia-Artikel.

Anmerkung: Auf Grund der Struktur dieser Seiten findet man den Artikel über das Kriegsgefangenenlager auf einer Seite u. a. mit den Geschichten über die Dorfgänsen oder dem festgefahrenen Trecker. Das soll jedoch keine Geringschätzung dieses Kapitels aus der Oerier Geschichte zwischen 1933 bis 1945 sein.


Das Trafohäuschen

Das alte Trafohäuschen

Von 1957 bis 2021 stand am Ortseingang (Richtung Hüpede) das Trafohäuschen von Oerie. Der Netzbetreiber avacon hat mir dazu ein paar interessante Informationen gegeben:

Die Baukosten beliefen 1957 auf etwa auf 5.300 DM. Nach damaliger Kaufkraft entspricht das einem heutigem Wert von ca. 52.000 € (Quelle)

Es handelt sich um eine selbstausgebaute Station mit über Stützerisolatoren geführte Rundkupfersammelschienen. Dazu Trafo- und Streckenlasttrennschaler

Der damalige Versorger der das Trafohäuschen gebaut und das Versorgungsnetz in Oerie betrieben hat, war die Hastra AG.

Die neue Station

Vor der Außerbetriebnahme und dem Abriss des Trafohäuschens wurde in unmittelbarer Nähe eine neue Station errichtet (Bilder des Innenlebens aus einem baugleichen Typ an einem anderen Standort):

Im Gegensatz zu den alten Stationen, sind die Mittelspannungsschaltanlage und die Niederspannungsverteilung berührungssicher ausgeführt.

Als weitere Neuerungen sind die neuen Stationen fernsteuerbar und erfassen Messdaten. Das heißt, dass die Mittelspannungsstreckenschalter (mit Motorantrieb ausgestattet) von der Netzleitstelle aus geschaltet werden. Als Messdaten werden die Ströme und Spannungen der Mittelspannungsleitungen und die Trafobelastung erfasst und an die Netzleitstelle übertragen.

Die Baukosten incl. Abriss der alten Station betragen ca. das 22fache der oben angegebenen 5.300 DM (ca. 2.700 €).


Rund um die Dorf-Eiche am Nikolaustag

Die Altersgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oerie hatte heute, am Nikolaustag, 06.12.2008, alle Dorfbewohner eingeladen, ab 15.00 Uhr zu einer kleinen Feier rund um die ‚festlich beleuchtete Dorf-Eiche auf dem Dorfplatz‘ zu kommen. Diese Einladung wurde sehr gerne angenommen (von Kirsten Steuer).

Bei heißem Kakao, Waffeln, Glühwein und Bratwurst trafen sich – von ca. 250 Einwohnern – zahlreiche Dorfbewohner.

Einige hatten einander länger nicht gesehen, da Viele auswärts arbeiten. Manche kannten sich noch gar nicht, da sie neu hinzugezogen oder nach längerem Studium wieder zurückgezogen waren.

Leider musste in diesem Jahr das Scheunenfest auf dem Hofe Zieseniß ausfallen – da war dieses Zusammenkommen ein schöner Anlass, sich wieder einmal im Dorf zu treffen. Die Geschehnisse des fast vergangenen Jahres wurden ausgetauscht und schöne Ereignisse noch einmal hervorgehoben.

Der Erlös aus dem Verkauf von Getränken und Speisen soll einem Spielplatz-Projekt zugute kommen. Für uns war es ein schöner Anlass, einmal wieder unseren lieben Christoph Sellhorn und einige Andere zu treffen und unsere neuen Nachbarn kennen zu lernen (Vielen Dank, Ines, Axel und Nele!)


Die Gänse

Wieder eine kleine Geschichte aus Oerie. Und zwar die der „Dorfgänse“….

Sind sind schon lange nicht mehr da und vielen sind sie sogar unangenehm aufdringlich aufgefallen:

Die Gänse, die für ein paar Jahre hinterm Mensinghof lebten. Sie liefen meistens frei herum und versuchten allzu oft, ihr Revier zu verteidigen. Allerdings war das Federvieh sogar der Meinung, ihm gehöre die ganze Straße….

Die Gänse, die für ein paar Jahre hinterm Mensinghof lebten. Sie liefen meistens frei herum und versuchten allzu oft, ihr Revier zu verteidigen. Allerdings war das Federvieh sogar der Meinung, ihm gehöre die ganze Straße….

Dazu muss ich aber auch sagen, dass sie mir gegenüber relativ friedlich gesonnen waren.